Landesverkehrswacht Berlin

                Sicherheit - Vorsicht - Rücksicht !

Richter und Amtsanwälte zu Gesprächen an Berliner Schulen

Das Angebot von Vortragsgesprächen Berliner Richter/innen und Amtsanwälte/innen zum Verkehrs­recht, verbunden mit grundlegenden Informationen u. a. zum BGB und zur StVO, richtet sich an Schü­lerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10 an Gymnasien, Integrierten Sekundarschulen und Beruflichen Gymnasien (OSZ) sowie Fach- und Berufsoberschulen, Berufs- und Berufsfach­schulen. Die Vortragsgespräche dauern 90 Minuten pro Klasse/kurs und sind für die Schule kostenfrei.

Terminvereinbarung

Es sollen möglichst mindesten zwei Vortragsgespräche hintereinander terminiert werden. Die Terminanfrage übermitteln Sie bitte per Mail an uns. Wir melden uns zur Klärung von Details und bestätigen die Termine dann schriftlich/per Mail.

Die Anfrage soll bitte folgende Daten enthalten:

  • Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Schule
  • Bezeichnung der Klasse / des Kurses / der Gruppe und Name und Telefon­nummer der verantwortlichen Lehrkraft / eines Ansprechpartners
  • Datum und Zeit des Schulstunden-Beginns des Vortragsgespräches


Die Vortragsgespräche der Berliner Richter und Amtsanwälte zum Verkehrsrecht, verbunden mit den dafür erforderlichen elementaren Informationen zum allgemeinen Recht, zum BGB und zur StVO, erfüllen optimal die entsprechenden Vorgaben zu den Unterrichtseinheiten Verkehrserziehung und Recht. Die Inhalte werden praxisnah, juristisch fundiert und aus langjähriger Erfahrung heraus zugeschnitten auf die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler präsentiert.


Darüber hinaus sind die Vortragsveranstaltungen der Beitrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Erfüllung des Senatsbeschlusses zum Verkehrssicherheitsprogramm Berlin 2010 und zur Berliner Charta für die Verkehrssicherheit, die die damalige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport unterzeichnet hat.

Als für die Schülerinnen und Schüler ansprechender Anknüpfungspunkt wird dabei das Verkehrsrecht gewählt, da altersbedingt viele während des Absolvierens der gymnasialen Oberstufe oder während der Berufsausbildung einen Führerschein erwerben, sich möglicherweise in der Fahrpraxis überschätzen oder eventuell auch erste Erfahrungen mit einem Unfallgeschehen machen. Hier liegt auch das Interesse der Landesverkehrswacht Berlin, nämlich über die Einbindung in den Unterricht im Bereich Recht auch Elemente der Unfallpräventionsarbeit vermitteln zu können.

Dabei wird auch auf schuldrechtliche Fragen eingegangen, also z. B. die Haftung eines Unfallverursachers aus straf- und zivilrechtlicher Sicht. Dabei zeigt es sich, dass wesentliche Grundlagen des geltenden Rechts erarbeitet bzw. erläutert werden sollten, wie etwa die Strafmündigkeit, die Unterscheidung zwischen Jugend- und Erwachsenen-strafrecht und die Grundzüge des Schuldrechts. Im Hinblick auf die jahrzehntelange Präventionsarbeit der Landesverkehrswacht Berlin können dabei als Beispiele u.a. die Themen Alkohol im Straßenverkehr, Fahrerflucht und Haftung im Radverkehr herangezogen werden.

An die Vortragsgespräche kann sich die Vereinbarung zu einem Besuch einer Gerichtsverhandlung anschließen.

Die Vortragsgespräche sind für die Schulen kostenfrei und werden gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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