Landesverkehrswacht Berlin

                Sicherheit - Vorsicht - Rücksicht !

Unfallopfer in Berlin

Die nüchtern formulierten Polizeimeldungen (weil die Schuldfrage oft nicht eindeutig ist und vielleicht erst gerichtlich geklärt werden muss) und die Zahlenwerke des Statistikamts Berlin-Brandenburg sind eine unverzichtbare Datenbasis für die Schwerpunktsetzung in der Verkehrssicherheitsarbeit. Es lassen sich daraus Trends ablesen und Zielgruppen festlegen, die auf ihr eigenes Verhalten oder eine besondere Gefährdung durch Dritte besonders angesprochen werden sollten.

Auf den Seiten dieses Abschnittes dokumentieren wir u.a. die Einzelmeldungden zu den im Berliner Verkehr Getöteten mit den von der Polizei veröffentlichten Unfallereignissen, die Meldungen zu den Unfällen mit Kindern mit deren manchmal spontanen Verhalten sowie die leider immer wieder zu beobachtende Raserei im Stadtverkehr, die unbeteiligte Dritte in Lebensgefahr bringt.

Hinter den allermeisten Meldungen steht großes Leid in Familien und bei Freunden, das nirgens dokumentiert wird. Bei vorsichtigerem und rücksichtsvollerem Verhalten der Unfallverursachenden, bei funktionierende Selbstkontrolle (z.B. der Rasenden) und durch das Einüben von Routinen wären viele Verkehrsopfer vermeidbar gewesen.


Amt für Statistik Berlin-Brandenburg:

Im März mehr Unfälle mit Personenschaden in Berlin

25.05. / Im März 2021 registrierte die Polizei bei Verkehrsunfällen auf Berlins Straßen zwei tödlich verunglückte Personen, genauso viele wie im März 2020. Das teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Ergebnissen mit.

Bei insgesamt 10 313 Unfällen (+9,2 Prozent) verunglückten 987 Personen. Das waren 15,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. 161 Personen wurden schwer (+16,7 Prozent) und 824 leicht verletzt (+15,1 Prozent). Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle insgesamt reduzierte sich auf 112 (–12,5 Prozent). Darunter verringerte sich die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um sieben auf 48. Bei den übrigen Sachschadensunfällen gab es einen Anstieg um 9,1 Prozent.

Von Januar bis März erfasste die Berliner Polizei insgesamt 25 919 Straßenver-kehrsunfälle, 18,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Bei 1 851 Unfällen mit Personenschaden (–28,4 Prozent) verunglückten insgesamt 2 184 Personen. Dabei wurden 2 176 Personen verletzt (–29,4 Prozent) und acht getötet, zehn Personen weniger als im 1. Quartal 2020.

Quelle: Am für Statistik Berlin-Brandenburg












Kraftfahrzeuge in Berlin

2020 erhöhte sich der Kraftfahrzeugbestand ohne Anhänger in Berlin um 20 728 auf 1,47 Mill. Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 1,4 Prozent, teilt das Amt für Statistik mit.


Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten in Berlin

In den Jahren 2017 bis 2020 sind von der Polizei Berlin jährlich zwischen rund 53.500 und 57.000 Verfahren in Verkehrsstrafsachen (also in der Regel Tatbestände gem. Strafgesetzbuch) eingeleitet worden. Das hat der Senat als Antwort auf eine Parlamentsanfrage mitgeteilt.

Hinzu kamen zwischen 1,45 und 1,9 Millionen Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen pro Jahr.

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