Landesverkehrswacht Berlin

           Sicherheit - Vorsicht - Rücksicht !

Das treibt uns an: Für mehr Verkehrssicherheit müssen alle und dann auch nach den gleichen Regeln mitmachen!

Das individuelle Verhalten der/s Einzelnen ist entscheidend!

Das individuelle Verhalten jedes/r einzelnen Verkehrsteilnehmenden entscheidet jede Sekunde immer wieder neu darüber, ob wir alle unverletzt und unsere Verkehrsmittel unbeschädigt das Ziel erreichen. Daher arbeitet die bundesweit organisierte Verkehrswacht u.a. mit ihren Zielgruppenprogrammen, den Schülerlotsen, öffentlichen Aktionen, ihrer Verbandszeitschrift und der Mitwirkung an politischen Entscheidungen daran, dass sich jede/r Einzelne seiner Verantwortung für die anderen bewusst wird und vorsichtig und rücksichtsvoll am Verkehr teilnimmt.

66% aller Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Personen haben Fahrfehler der Fahrzeuglenkenden als Ursache. Dazu kommen nicht erkannte technische Mängel, unangepasste Fahrweise an schlechte Straßenver-hältnisse und die Witterung (Alleinunfälle, auch bei Motorrad- und Radfahrenden) sowie fehlerhaftes Verhalten von Fußgängern - alles individuelle Fehler jeder/s Einzelnen.

Bauliche Maßnahmen, die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel oder technische Assistenzsysteme helfen bei der Reduzierung der Zahl der Verkehrsunfallopfer. Aber nur die ständige und verantwortungsvolle Mitwirkung des Einzelnen an einem sicheren, vorsichtigen und rücksichtsvollen Verkehrsverhalten ist der Schlüssel zum Erfolg. Dafür arbeiten wir!


Jugendverkehrsschule Sachsendamm schließt Mitte 2023!

Die Jugendverkehrsschule am Sachsendamm ist aufgrund von Bauplanungen des privaten Eigentümers von der Räumung bedroht; die Kündigung zum 30.06.2022 ist ausgesprochen. Am 5.7. hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg "nach intensiven Gesprächen mit dem Eigentümer" mitteilen können, dass der "Verbleib der Jugendverkehrsschule am Sachsendamm für ein Jahr gesichert" sei, konkret bis zum 15.07.2023.

Tobias Dollase, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung und Kultur, dazu: "Dieses gewonnene Jahr wird der Bezirk nutzen, die Suche für ein adäquates Grundstück zur Sicherung des Fortbestandes der Jugendverkehrsschule in Tempelhof-Schöneberg voranzutreiben. Im damaligen Kaufvertrag für das Grundstück steht auf jeden Fall die Verpflichtung des jetzigen Eigentümers, bei Kündigung am Sachsendamm den Umzug und die Bauten auf dem Ersatzgrundstück zu finanzieren. Das Grundstück muss und wird dann der Bezirk stellen."

Leider hat man im Bezirk erst jetzt mit der Suche nach einem Ersatzstandort begonnen, was kein Versäumnis der neuen Stadträte ist - entweder hat man das verschlafen oder den seit Jahren bekannten Vertragsinhalt mit dem Eigentümer nicht ernst genommen. Der ganze Vorgang ist ein Schlag ins Gesicht der Verkehrssicherheitsarbeit für Schülerinnen und Schüler aus 21 Grundschulen, deren Übungs- und Prüfungsmöglichkeiten für die die Radfahrprüfung akut gefährdet sind: Wer Berlin kennt, wird sicherlich nicht darauf wetten, dass Grundstücksfindung, Bauplanung und -ausführung in 12 Monaten erledigt sein werden!

Negativ fällt uns in diesem Zusammenhang die Geräuschlosigkeit der beiden Senatsverwaltungen für Verkehr und für Bildung auf, die den Bezirk alleine agieren lassen. Von der Senatsebene ist keine Unterstützung erkennbar, auch nicht gegenüber dem Finanzsenator, der ja ein neues Grundstück ggf. finanzieren müsste.

Hintergrundinformationen:
Antwort des Senats auf die Parlamentsanfrage des Abgeordneten  Roman Simon "Welche Maßnahmen wurden bezüglich der Sicherung... ergriffen?"
Berliner Morgenpost vom 03.05. (Abo notwendig): "Jugendverkehrsschule am Sachsendamm bekommt die Kündigung"
Berliner Morgenpost
vom 03.05. (Abo notwendig): "Verkehrsschule Schöneberg: Demo gegen Schließung"
BZ vom 10.05.: "Verkehrsschule am Sachsendamm steht vor dem Aus"
Berliner Morgenpost vom 15.05. (Abo notwendig): "Bezirk Schöneberg kämpft für Jugendverkehrsschule"
taz vom 03.07.: "Verkehrsschule mit Verfallsdatum"


Aktuelle Angebote

Nachholen von ausgefallenen Radfahrprüfungen

an den Grundschulen innerhalb des Aufholprogramms „Stark trotz Corona“

Weitere Informationen zum Ablauf

16.02. / Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie unterstützt im Rahmen des Bund-Länderprogramms „Stark trotz Corona“ die Grundschulen, die pandemiebedingt in den Jahren 2020 und 2021 ausgefallenen Radfahrprüfungen nachträglich durchzuführen. Wir führen als Dienstleister im Auftrag der Senatsverwaltung die praktische Radfahrprüfung und ggf. erforderliche praktische Übungen durch.

Damit wir einen Überblick über den Aufholbedarf der Radfahrausbildung in den heutigen 5. und 6. Klassenstufen hinsichtlich der praktischen Übungen und/oder Prüfungen erhalten, haben bereits alle Berliner Grundschulen per E-Mail einen Link bekommen, über den die Eingabemaske für entsprechende Angaben aufgerufen werden kann. Die Durchführung der Termine ist ab Frühjahr 2022 geplant.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Kostenfreies Material

Kursprogramm Motorisches Radfahrtraining
(Grundschulen, 1.-4. Klassenstufe)

Übungsbogen für die Radfahrprüfung (Grundschulen, 4. Klassenstufe)

Ein anwendungsfreundliches Kursprogramm mit vielen Übungen, das die motorischen Voraussetzungen dafür schafft, dass Kinder erfolgreich an der Radfahrausbil-dung teilnehmen können.
Mehr Informationen und die kostenfreie Bestellmöglichkeit im Bereich Radfahrausbildung.

Der achtseitige Übungsbogen enthält im Rahmen einer Geschichte die theoretischen Fragstellungen der Radfahrprüfung in der 4. Klassenstufe und eignet sich damit bestens zur Vorbereitung. Nachdruck des Übungsbogens der Deutschen Verkehrswacht, kostenfrei durch das Sponsoring der Fa. Zweirad-Stadler. Nachbestellungen bitte per E-Mail oder über das Kontaktformular am Ende dieser Seite.


Verkehrssicherheit - das ist uns aufgefallen

Neues Kindersachbuch von Ravensburger und Verkehrswacht

Am 1. Juli 2022 erscheint das Kindersachbuch „Wieso? Weshalb? Warum? Alles über den Straßenverkehr“, das im Rahmen einer Kooperation zwischen Deutscher Verkehrswacht (DVW) und dem Verlag Ravensburger entstanden ist.
Das Buch greift anschaulich die Herausforderungen des mobilen Alltags von Kindern ab vier Jahren auf und vermittelt dabei spielerisch wichtige Verhaltensregeln, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Gemeinsam mit den Eltern oder anderen Erwachsenen können verschiedene Verkehrssituationen sowie mögliche Gefahren und ihre Vermeidung besprochen werden. Mit detailreichen Bildern, informativen Texten und Klappen erfahren Kinder zum Beispiel etwas über das richtige Verhalten auf dem Gehweg, die sichere Straßenüberquerung, Fahren mit Bus und Bahn oder was zu beachten ist, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Zudem lernen sie Verkehrsregeln und verschiedene Fahrzeuge kennen.

Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht in Mainz

22.06. / Am Samstag, den 25. Mai 2022 findet in Mainz die Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) statt, auf der auch ein neues Präsidium gewählt wird. Zudem werden inhaltliche Beschlüsse unter anderem zum „Fahrradtraining für die Sekundarstufe I“ gefasst. Für ein Grußwort wird die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt erwartet.
Am Vortag veranstaltet die DVW ihre Fachtagung mit dem Titel „Nachhaltig, gesund und sicher – den Radverkehr der Zukunft gestalten“. Dazu gibt es mehrere Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit Beteiligung der lokalen Polizei und der Stadt Mainz sowie dem Mobilitätsforum des Bundes.
Am Vorabend wird der „mobil und sicher“-Preis verliehen, mit dem herausragende und erfolgreiche Projekte der örtlichen Verkehrswachten ausgezeichnet werden. Parallel zu den Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, die Fachausstellung zu besuchen und an einem praktischen E-Scooter-Training teilzunehmen.

März 2022: Mehr Unfälle, mehr Verunglückte, 2 Tote

23.05. / Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, verunglückten im März dieses Jahres 1.218 Personen. Das waren 22,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. 174 Personen wurden schwer (+7,4 Prozent) und 1 042 leicht verletzt (+25,2 Prozent). Wie im März 2021 starben zwei Unfallopfer. Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle erhöhte sich um 66,4 Prozent auf 183. Darunter erhöhte sich die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um 32 auf 79.
Im 1. Quartal 2022 wurden fünf Personen im Berliner Verkehr getötet (im 1. Quartal 2021 waren es acht Menschen gewesen).

"Jung, männlich, betrunken – tot" - FAZ zum DEKRA-Report

12.05. / Mit dieser Überschrift berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) von der Präsentation des  Verkehrssicherheitsreports 2022 der DEKRA zu den hohen Unfallrisiken bei Fahranfängern. "Die Zahl der Verkehrstoten ist unter Männern, die jünger sind als 25 Jahre, fast viermal so hoch wie unter Frauen, analysiert die Dekra in ihrem neuen Verkehrssicherheitsreport. Und sie warnt vor Rasern und Auto-Narren", schreibt die FAZ.

Hier lesen Sie die Zusammenfassung des Verkehrssicherheitsreports 2022 „Mobilität junger Menschen“ auf der Seite der DEKRA.

Freie Fahrt auf den Neuköllner Maientagen - unser Dankeschön an die Berliner Schülerlotsen

10.5. / Am Dienstagnachmittag hatten die Berliner Schülerlotsinnen und -lotsen freie Fahrt auf den Neuköllner Maientagen, großzügig gesponsert vom Berliner Schausteller und Festveranstalter Thilo-Harry Wollenschlaeger. Das in der Regel erste ehrenamtliche Engagement der Verkehrshelfer, Kinder der 5. und 6. Klassenstufe, würdigten Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung Jugend und Familie (2. von rechts), Karin Korte, Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport (2. v. links) und Jan Kuttritz, Landespolizeidirektion (links).

Begrüßung: Sponsor Thilo-Harry Wollenschlaeger (rechts) neben Bildungssenatorin Busse

Verkehrswachtpräsident Ingo Schmitt, Verkehrsstaatssekretär a.D., wies auf darauf hin, dass die Schülerinnen und Schüler viel Zeit für ihre Ausbildung opfern und im Schülerlotsendienst bei jedem Wetter eine große Verantwortung für ihre Mitschüler übernehmen.

Hintergrund: In Berlin ist der Ende der 1950er Jahre von der Verkehrswacht eingerichtete Schülerlotsendienst heute für die Schulen durch die Bildungsverwaltung im Ablauf geregelt, die Polizei Berlin bildet die Kinder aus und die Verkehrswacht stellt kostenfrei die Sicherheitsausrüstung und das Schulungsmaterial zur Verfügung. Die gemeinnützige Landesverkehrswacht unterstützt zudem mit dieser Aktion die Würdigung der Arbeit der Schülerlotsen, die leider nicht überall im Fokus der Verantwortlichen steht.

E-Bike-Training in der Jugendverkehrsschule Charlottenburg

09.05. Auch in diesem Jahr wird in einer Kooperation zwischen der Landesverkehrswacht, dem Ehrenamt und dem Schulamt Charlottenburg-Wilmersdorf in der Jugendverkehrsschule Charlottenburg ein entgeltfreies und speziell für Senioren und andere Interessierte konzipiertes E-Bike-Training zum sicheren Umgang mit Pedelecs (Fahrräder mit elektronischer Pedalunterstützung) angeboten. Neben der Vermittlung der technischen Grundlagen werden das Anfahren, Kurven- und Slalomfahren und das sichere Bremsen im geschützten Raum geübt.
Das E-Bike-Training für Senioren und andere Interessierte in der Jugendverkehrsschule findet, jeweils im zeitliche Rahmen von 16 bis 18 Uhr, an folgenden Terminen statt:
Donnerstag, 19. Mai 2022
Donnerstag, 16. Juni 2022
Dienstag, 28. Juni 2022

Er wird um Anmeldung gebeten. Es stehen jeweils insgesamt zehn Plätze pro Termin zur Verfügung. Interessierte können sich in der Jugendverkehrsschule bei Frau Schrader telefonisch unter (030) 9029-25615, von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr, anmelden.

Zusätzliche Samstags-Öffnungszeiten in den beiden Jugendverkehrsschulen Charlottenburg-Wilmersdorf

25.04. / Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeiter:innen des Ehrenamtsdienstes des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf können auch 2022 wieder in beiden Jugendverkehrsschulen des Bezirks an einigen Samstagen Sonderöffnungszeiten, jeweils zwischen 10 und 13 Uhr, angeboten werden.

25 Jahre Brandenburger Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“

21.02. / Seit 25 Jahren wirbt die Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ des Landes Brandenburg für mehr Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr. Dabei hat sie sich immer weiterentwickelt und spricht heute mit neuen Formaten noch mehr Zielgruppen an. Verkehrsminister Guido Beermann verweist darauf, dass es sich um die längste Verkehrssicherheitskampagne eines Bundeslandes handele, die gezeigt habe, wie wandlungsfähig sie sei.

Die Kampagne „Lieber sicher. Lieber Leben.“ ist eingebunden in das große Netzwerk zur Verkehrssicherheit im Land. Zusammen mit der Polizei Brandenburg und der Landesverkehrswacht treibt sie erfolgreich die Präventionsarbeit voran. Weitere Unterstzützende seien die Innungskrankenkasse, die Unfallkasse, der ADAC, die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg.

Tatwerkzeug Auto

Symbolbild © Gerhard G. / Pixabay

19.02. Abendschau vom rbb / "In Berlin kommt es immer wieder zu tödlichen Rasereien. Mit der Ausstellung von Unfallautos macht das Deutsche Technikmuseum darauf aufmerksam. Gezeigt wird auch der Jeep von Maximilian Warschitskys Vater, der durch Raser ums Leben kam" (Beitrag von Ulli Zelle).
Video im Archiv der Abendschau vom 19.02.2022


Datenprojekt zur Schulwegsicherheit in Friedrichshain-Kreuzberg

18.02. BA / Auf den Schulwegen im Bezirk sollen in den nächsten Jahren vielfältige Maßnahmen umgesetzt werden. Diese sollen es allen Kindern ermöglichen, sicher und selbständig zur Schule zu kommen. Ein vom Straßen- und Grünflächenamt beauftragtes Datenprojekt in Kooperation mit FixMyCity liefert objektive Daten zu Schulwegsicherheit bzw. Gefährdungssituationen für Kinder entlang von Schulwegen. Die in Karten visualisierten Daten von FixMyCity nutzen die Planer*innen im Fachbereich Straßen nun, um zu erkennen, wo hoher Bedarf für Fußverkehrsmaßnahmen, wie Tempolimits, Gehwegvorstreckungen oder Querungshilfen, besteht.
(zur vollständigen Meldung des Bezirksamts)
(zu den Karten auf FixMyBerlin)

Charlottenburg-Wilmersdorf 2021 Spitzenreiter bei Fahrzeugumsetzungen

Symbolbild © Pixabay

17.02. / Mit 4013 Umsetzungen von verkehrswidrig und –gefährdend abgestellten Fahrzeugen im Jahr 2021 ist der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf nach eigenen Angaben Spitzenreiter bei den Umsetzungen der Ordnungsämter der Berliner Bezirke.
Um die Verkehrsüberwachung dauerhaft zu verstärken, hat der Bezirk in einem Schreiben an den Finanzsenator (Personalzuständigkeit) vorgeschlagen, die Verkehrsüberwachung und die Parkraumbewirtschaftung im Parkraumüberwachungsbetrieb zusammenzuführen.
(zur vollständigen Meldung)

Mindestens das 4. im Berliner Verkehr 2022 getötete Opfer!

15.02. / Seniorin 7 Wochen nach Verkehrsunfall an den Folgen verstorben: Die 81-jährige Dame, die am Abend des 29. Dezember 2021 bei einem Verkehrsunfall im Marzahn lebensbedrohlich verletzt wurde, ist gestern Morgen in einem Krankenhaus verstorben.

Erstmeldung vom 30.12.2021: Den vorliegenden Informationen zufolge betrat die 81-Jährige gegen 17 Uhr vom Mittelstreifen auf die Fahrbahn der Märkischen Allee. Dort wurde sie von einem 59-Jährigen mit seinem PKW erfasst, der im linken Fahrstreifen in Richtung Allee der Kosmonauten unterwegs war. Die Fußgängerin wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt multiple Knochenbrüche und Kopfverletzungen.

Hier finden Sie alle uns bekannten Meldungen zu den 2021 und 2022 im Berliner Verkehr getöteten Personen.

Bundesrat fordert höhere Strafen für Verkehrsdelikte mit Todesfolge

© Bundesrat / Sascha Radke

11.02. / Mit einem heute auf Initiative von Bayern und Nordrhein-Westfalen beschlossenen Gesetzentwurf fordert der Bundesrat höhere Strafen für Verkehrsdelikte mit Todesfolge: Wer die Sicherheit des Bahn-, Schiffs-, Luft- oder Straßenverkehrs gemäß Paragraf 315 Strafgesetzbuch beeinträchtigt und dadurch den Tod einer Person verursacht, soll mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft werden. Die Tat wäre damit automatisch als Verbrechen einzustufen. Die gleiche Qualifizierung soll für den gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gemäß Paragraf 315b Strafgesetzbuch gelten.

Ordnungsamt Mitte setzte 2021 so viele Falschparker um wie noch nie

04.02. / Im Jahr 2021 hat das Ordnungsamt Mitte 3.915 falsch abgestellte Autos umsetzen lassen. Bei insgesamt 29.201 Umsetzungen (ohne Leerfahrten), die alle Berliner Ordnungsämter 2021 insgesamt vorgenommen haben, liegt der Anteil von Mitte bei 13,4%. Die massive Erhöhung der Umsetzungsvorgänge im Bezirk Mitte war durch die temporäre Einführung des Verkehrsüberwachungsdienstes (VÜD) möglich (zur vollständigen Meldung).

BW: Senioren können Führerschein gegen ÖPNV-Jahresticket tauschen

01.12.21 (regioTV) / Seit heute können Autofahrerinnen und Autofahrer ab 65 Jahren ihren Führerschein gegen ein kostenloses Jahresticket des öffentlichen Personennahverkehrs tauschen. Laut Verkehrsministerium gilt das Angebot in insgesamt 14 Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg. Nach einem Jahr wird dieses Tausch-Angebot allerdings kostenpflichtig, teilweise zu einem vergünstigten Preis. Aber auch der Führerschein kann nach einem Jahr wieder aktiviert werden. Die Erwartung ist allerdings, dass die meisten Seniorinnen und Senioren beim ÖPNV-Angebot bleiben.
(zum Video-Beitrag)

Alkoholisiertes E-Scooter-Fahren mit überproportionalem Risiko

Symbolfoto

26.11.21 / Das Magazin Der Spiegel berichtet, dass schon mäßiger Alkoholkonsum die Fahrleistung auf E-Scootern überproportional einschränke. Das sei das Ergebnis einer Studie der rechtsmedizinischen Institute in Düsseldorf und München. "Überrascht hat uns die deutliche Verschlechterung der Fahrleistung auf etwa die Hälfte – ab einer Alkoholisierung um 0,3 Promille", zitiert Der Spiegel die Professoren Thomas Daldrup und Benno Hartung im Düsseldorfer Institut für Rechtsmedizin.
(zum Artikel)

In Berlin 9.000 Ordnungswidrigkeiten pro Tag feststellbar

24.11.21 / Bei den gemeinsamen Kontrollen der Ordnungsämter in der Woche ab dem 15. Nov. sind nur durch das Personal der Parkraum- und der Verkehrsüberwachung rechnerisch fast 9.000 Ordnungswidrigkeiten pro Tag festgestellt worden. Kontrolliert wurde schwerpunktmäßig
- unerlaubtes Parken auf Geh- und Radwegen (min. 55 €)
- auf Schutzstreifen (min. 55 €)
- in zweiter Reihe und auf Busspuren (min. 55 €)
- auf Schwerbehindertenparkplatz (min. 55 €)
- auf einem Parkplatz für E-Fahrzeuge (min. 55 €)
- Parken ohne gültigen Parkschein (min. 20 €) und
- unerlaubtes Fahrradfahren auf dem Gehweg (min. 55 €)

Licht-Test 2021: Weniger Mängel aber keine Entwarnung

Mehr als jeder vierte Pkw ist mit mangelhafter Beleuchtungsanlage unterwegs. Das ergibt die Auswertung des Licht-Tests 2021 der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), basierend auf rund 75.000 ausgewerteten Mängelberichten der Kfz-Betriebe. Demnach hat sich die Mängelquote mit 27,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (28,7 Prozent) zwar leicht verbessert, bleibt aber weiterhin hoch.

Unter dem Motto „Gutes Licht! Gute Fahrt!“ waren im Oktober bundesweit mehrere Millionen Fahrzeuge auf Beleuchtungsmängel überprüft worden. Insgesamt erhielten 4,5 Millionen Fahrzeuge mit korrekter Beleuchtung eine Licht-Test-Plakette hinter die Windschutzscheibe geklebt (zur Webseite).

Staatssekretär a.D. Ingo Schmitt als LVW-Präsident wiedergewählt

Ingo Schmitt

07.10.21 / Rechtsanwalt Ingo Schmitt, Staatssekretär a.D. und langjähriges Parlamentsmitglied in Berlin, Bund und Europa, ist heute von der Mitgliederversammlung der Landesverkehrs-wacht Berlin einstimmig für weitere rund zweieinhalb Jahre als Präsident bestätigt worden. In seinem Bericht an die Versammlung spielten natürlich die coronabedingten Einschränkungen bei den sonst dominierenden öffentlichen Angeboten der Verkehrswacht eine wesentliche Rolle. In Hinblick auf die seit vielen Jahren gemeinsam mit zahlreichen Partnern durchgeführte öffentliche Sensibilisierungskampagne zum Einschulungstermin kündigte Schmitt Veränderungen an, da das Interesse der zuständigen Senatsverwaltungen daran inzwischen -unverständlicherweise- nur noch marginal sei.

Neben Vizepräsident Tino Schopf (MdA) wurden 6 weitere Mitglieder des Präsidiums in ihren Ämtern bestätigt. Neu in das insgesamt neunköpfige Präsidium wurde Alexandra Peters gewählt.

Das langjährige Präsidiumsmitglied Martina Arnold wurde für ihre Verdienste um die Verkehrswachtorganisation mit dem Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht in Silber ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen wurde 1957 mit Genehmigung des Bundespräsidenten gestiftet

Neubau der Jugendverkehrsschule Steglitz eingeweiht

23.09.21 / Die Jugendverkehrsschule Steglitz, Albrechtstraße 42, 12167 Berlin, wurde am 17.09.2021 durch Bezirksstadträtin Maren Schellenberg eröffnet und steht auch für das freie Fahren und Üben zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind
Dienstag - Freitag 14 Uhr - 18 Uhr
Samstag 12 Uhr - 16 Uhr
Sonntag und Montag geschlossen!

Die Abnahme durch den TÜV ist erfolgt und die Nutzungsaufnahme ist beantragt. Die Freigabe zur Nutzung des Gebäudes steht noch aus. Aus diesem Grund darf das Gebäude leider noch nicht betreten werden.

Die Jugendverkehrsschule Steglitz ist barrierefrei und wird den funktionalen, räumlichen, technischen und energetischen Anforderungen an eine moderne Jugendverkehrsschule gerecht und ist jetzt auch im Winter nutzbar. Kinder können z.B. in ihrer Freizeit das verkehrssichere Radfahren ganzjährig üben oder den praktischen Teil der Fahrradprüfung ablegen. Im Rahmen der erweiterten Verkehrssicherheitsberatung können auch für Kitas, Vorschulgruppen, Senioren oder Geflüchtete zusätzliche Schulungskapazitäten geschaffen werden. Die Kinder werden in Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsberatern der Berliner Polizei und dem gemeinnützigen Träger „Wendepunkt gGmbH“ betreut.
(zur Pressemeldung mit weiteren Details)

Kampagne des DVR sensibilisiert für Gefahren auf Landstraßen

Zur Kampagne Landstraße - Fahr sicher!

06.09.21 / Mit der neuen Kampagne „Landstraße – Fahr sicher!“ macht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) auf die Risiken beim Fahren auf Landstraßen aufmerksam und ruft zu verantwortungsbewusstem Verhalten auf. Mehr als die Hälfte der Getöteten im Straßenverkehr kommt durch Unfälle auf Landstraßen ums Leben. 2020 waren das 1.592 Personen und damit 58,6 Prozent aller Verkehrstoten in Deutschland. Eine repräsentative Umfrage liefert zudem aktuelle Zahlen zum Verhalten und zur Selbsteinschätzung von Autofahrenden auf Landstraßen.

Kinder allein unterwegs? Aber sicher! Die VCD Mobifibel zeigt wie

16.07.21 / Praktische Tipps, wie Eltern ihre Kinder auf dem Weg zu eigenständiger Mobilität unterstützen können, bietet die gerade veröffentlichte VCD Mobifibel. Denn: Motorische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen und Gefahreneinschätzung entwickeln Kinder vor allem, wenn sie selbst mobil sind. Nur so können sie sich Kompetenzen für eine sichere Verkehrsteilnahme aneignen, lernen selbstständig zu agieren und stärken damit gleichzeitig ihr Selbstvertrauen und ihren Orientierungssinn (zu Pressemitteilung, Download, Bestellmöglichkeiten).


Fahrradhelme werden immer beliebter

Mai '21 / Immer mehr Menschen tragen beim Fahrradfahren einen Helm. Insbesondere Kinder zwischen 11 und 16 Jahren und Ältere ab 61 trugen in 2020 deutlich häufiger Helme als in den Vorjahren. Das sind Ergebnisse der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die jährlich Erhebungen zu Sicherungsquoten im Straßenverkehr durchführen lässt.
82 Prozent der Kinder von 6 bis 10 Jahren hatten ein Helm auf. Bei den 11- bis 16-Jährigen ist die Helmnutzung deutlich gestiegen und liegt nunmehr bei über der Hälfte: 54 statt 34 Prozent in 2019. Auch bei fast allen anderen Altersgruppen stieg die Nutzung – bei den ab 61-Jährigen auf 43 Prozent gegenüber 21 Prozent im Vorjahr. Nur in der Gruppe der 31-40jährigen ist man offenbar der Meinung, gegen Kopfverletzungen immun zu sein...

Broschüre zur Kinderbeförderung auf Lastenfahrrädern

27.05.21 / Lastenfahrräder: Insbesondere bei der Kinderbeförderung ist die Sicherheit von großer Bedeutung und erfordert die Verwendung von geeigneten Fahrzeugen, Schutzsystemen sowie die bewusste und vorausschauende Teilnahme am Straßenverkehr. Zur Information von Eltern und interessierten Radfahrern, die Kinder mittels eines Lastenfahrrades befördern möchten, hat die BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) im Auftrag des BMVI die Broschüre „Kinderbeförderung auf Lastenfahrrädern“ erarbeitet. Als Download auf der Seite der BASt oder dort kostenfrei bestellbar in der Papierversion.

Interaktives Bild mit vielen Infos zur Sicherheit von Kindern

Ein Bild – viele Informationen! Unter diesem Motto hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit dem BMVI und der BASt ein neues digitales Angebot zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr entwickelt. Klicken Sie auf jede der dargestellten Verkehrssituationen. Hinter dem dann erscheinenden vergrößerten Situationsbild finden Sie viele wertvolle Detailinformationen.


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