Landesverkehrswacht Berlin

                Sicherheit - Vorsicht - Rücksicht !

Die Angebote und Informationen unseres Webangebots stehen unter dem Vorbehalt der pandemiebedingten Durchführbarkeit entsprechend der jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen! Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Das treibt uns an: Für mehr Verkehrssicherheit müssen alle und dann auch nach den gleichen Regeln mitmachen!

Das individuelle Verhalten der/s Einzelnen ist entscheidend!

Das individuelle Verhalten jedes/r einzelnen Verkehrsteilnehmenden entscheidet jede Sekunde immer wieder neu darüber, ob wir alle unverletzt und unsere Fahrzeuge unbeschädigt das Ziel erreichen. Daher arbeitet die bundesweit organisierte Verkehrswacht u.a. mit ihren Zielgruppenprogrammen, den Schülerlotsen, öffentlichen Aktionen, ihrer Verbandszeitschrift und der Mitwirkung an politischen Entscheidungen daran, dass sich jede/r Einzelne seiner Verantwortung für die anderen bewusst wird und vorsichtig und rücksichtsvoll am Verkehr teilnimmt.

66% aller Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Personen haben Fahrfehler der Fahrzeuglenkenden als Ursache. Dazu kommen nicht erkannte technische Mängel, unangepasste Fahrweise an schlechte Straßenver-hältnisse und die Witterung (Alleinunfälle, auch bei Motorrad- und Radfahrenden) sowie fehlerhaftes Verhalten von Fußgängern - alles individuelle Fehler jeder/s Einzelnen.

Bauliche Maßnahmen, die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel oder technische Assistenzsysteme helfen bei der Reduzierung der Zahl der Verkehrsunfallopfer. Aber nur die ständige und verantwortungsvolle Mitwirkung des Einzelnen an einem sicheren, vorsichtigen und rücksichtsvollen Verkehrsverhalten ist der Schlüssel zum Erfolg. Dafür arbeiten wir!


Fahrerfluchten nach Unfällen - Zeugen gesucht!

Heilmannring (Charlottenburg-Nord) - Sa., 10. Juli 2021, gegen 21.45 Uhr

Symbolbild/Netto Figueiredo/Pixabay

Das Fahrzeug kam aus Richtung Nikolaus-Groß-Weg und stieß in Höhe der Hausnummer 68 mit einem abbiegenden VW-Fahrer zusammen. Eine Fußgängerin wurde schwer und eine weitere leicht verletzt. Der Fahrer flüchtete mit seinem Beifahrer zu Fuß vom Unfallort, wobei einer der beiden Männer barfuß weggerannt sein soll.
Zur ausführlichen Darstellung, den Fragen der Polizei und den Kontaktmöglichkeiten.

Buschkrugallee - Sa., 26. Juni 2021, gegen 20:09 Uhr

Ein 81-Jähriger fuhr auf seinem Motorroller in der Buschkrugallee in Richtung Buschkrugbrücke. In Höhe der Buschkrugallee 115 kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Mann sehr schwer verletzt wurde. Der Fahrer des Wagens, der den Motorroller berührt haben soll, flüchtete.
Die Fragen der Polizei und die Kontaktmöglichkeiten finden hier.

Glogauer Straße - Di, 22. Juni 2021, gegen 4:45 Uhr

Ein Zeuge fand eine verletzte 32-Jährige gegen 4.45 Uhr in der Glogauer Straße auf der Fahrbahn liegend. Es ist davon auszugehen, dass die Frau von einem Fahrzeug angefahren wurde und daraufhin zunächst gegen ein geparktes Auto und dann zu Boden stürzte; der/die Unfallverursacher/in flüchtete unerkannt.
Die Fragen der Polizei und die Kontaktmöglichkeiten finden hier.

Blankenburger Pflasterweg - Fr., 18. Juni 2021, gegen 15:20 Uhr

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand war ein Motorradfahrer  im Blankenburger Pflasterweg in Richtung B2 unterwegs, als er in einer Kurve aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkam, den Bordstein touchierte und dann gegen einen Baum prallte.
Die Fragen der Polizei und die Kontaktmöglichkeiten finden hier.


Aktuell - zur Einschulung nach den Sommerferien:

Beim Kauf des Schulranzens auf Verkehrssicherheit achten!

(Symbolbild, Pixabay)

Achten Sie beim Kauf eines Schulranzens auf eine Erklärung zur Einhaltung der DIN 58124. Damit ist der Ranzen verkehrssicher mit einem Mindestmaß an reflektierendem Material ausgestattet, hat rückenschonenden Tragekomfort und ist in einem bestimmten Umfang stabil und regensicher.
Unser Verkehrswacht-Medien-Service stellt in einer Übersicht die wichtigsten Merkmale der DIN 58124 dar.
In zwei Unternehmensvideos (wir haben keine Verbindung zu dem Unternehmen) wird einerseits die Norm anschaulich gemacht und andererseits auf Kriterien für eine Kaufentscheidung hingewiesen.
In ihrem letzten Schulranzentest von 2019 stellt die Stiftung Warentest fest: "Nur 8 von 22 sind gut zu sehen und gut zu tragen".


Neue Angebote und aktuelle Medien

Schulanfangsaktion 2021: kostenfreie Spannbänder für die Grundschulen

Mit neuem Motiv, allen bewährten Partnern und jetzt auch mit dem ADAC - die von uns organisierte Schulanfangs-aktion hat trotz Pandemie noch einmal zugelegt. Mehr als 400 Plakate, fast 2.000 Busaufkleber, 250 Spannbänder für die Grundschulen, alles mit einem neuen Motiv und ergänzt durch die Schulanfangsbroschüre der Unfallkasse Berlin. Dafür danken wir allen Partnern und Sponsoren sehr herzlich!

Die Grundschulen hatten bereits vor den Ferien die Gelegenheit, bis zu zwei kostenfreie Spannbänder mit dem o.a. Motiv bei uns zu bestellen. Solange der Vorrat reicht, sind noch Nachbestellungen möglich per E-Mail oder über das Formular am Ende der Seite.

Kostenfreie Broschüre:
Kursprogramm Motorisches Radfahrtraining

Schulanfangsaktion:
Schulstartbroschüre der UKB nachbestellen

Ein anwendungsfreundliches Kursprogramm mit vielen Übungen, das die motorischen Voraussetzungen dafür schafft, dass Kinder erfolgreich an der Radfahrausbil-dung teilnehmen können.
Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit im Bereich Radfahrausbildung.

Download Schulstartbroschüre 2021 UKB

Die seit Jahren bewährte Broschüre der Unfallkasse Berlin enthält hervorragende Informationen für die Erwachsenen, wie Einschulungskinder den Verkehr (anders) erleben und wie man den Schulweg üben kann. Die Broschüre geht automatisch in einer Auflage von 35.000 an die Berliner Grundschulen. Nachbestellungen  bitte per E-Mail oder über das Kontaktformular am Ende dieser Seite.


Verkehrssicherheit - das ist uns aufgefallen

Deutliches Plus bei "Umsetzungen" in Tempelhof-Schöneberg

15.07. / Die Zahl der monatlichen Umsetzungen durch das Ordnungsamt, also das “Abschleppen” von Pkw an Halteverboten, hat im Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit 447 im Juni einen deutlichen Spitzenwert erreicht. Im Vergleich zum selben Monat des vergangenen Jahres bedeutet dies ein Plus von 381 Umsetzungen (zur Pressemitteilung).

Verkürzte Öffnungszeiten der Jugendverkehrsschulen Charlottenburg-Wilmersdorf

14.07. / Die beiden Jugendverkehrsschulen in Charlottenburg-Wilmersdorf sind während der Sommerferien weiterhin für einzelne Übungstermine für Kinder, jeweils in Begleitung einer erwachsenen Person, geöffnet. Aufgrund der derzeitigen Urlaubszeit sind beide Jugendverkehrsschulen von Montag bis Freitag nur von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
Mit Beginn des neuen Schuljahres können wieder längere Öffnungszeiten angeboten werden.

"Es kann so einfach sein" - 2021er Schwerpunktaktion zur Rücksichtnahme

Rücksicht ist einfach!

14.07. / Deutscher Verkehrssicherheitsrat, die Unfallkassen und die Berufsgenossenschaften werben 2021 für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Wir können nach dem ersten halben Jahr allerdings nicht erkennen, dass diese Kampagne in unserer Stadt verwaltungseitig, in Bildungseinrichtungen oder Medien nenneswert aufgegriffen wurde. Mit dem Link zur Seite "Rücksicht ist einfach" erinnern wir daran.
Dem Gedanken der Rücksichtnahme liegt zugrunde, dass alle Verkehrsteilnehmenden gleiche Rechte haben und dass Menschen Fehler machen. Dies gilt ausnahmslos für alle am Verkehr teilnehmenden Personen. Die Aktion liefert daher alltagspraktische Tipps und Hinweise für ein rücksichts-volles Miteinander im Straßenverkehr, darunter auch fertige Seminarkonzepte und Materialien zum Download.

Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss: Polizei bilanziert Arbeit im Juni

Symbolfoto

07.07. / Im Juni setzte die Polizei Berlin ihren Fokus in der Verkehrssicher-heitsarbeit auf die Thematik Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. An 139 stationären Kontrollstellen und bei 80 mobilen Kontrollstreifen wurden insgesamt 3.812 Fahrzeugführende kontrolliert und verwarnt.
Hintergrund: Im Jahr 2020 ereigneten sich 1.169 Verkehrsunfälle, bei denen mindestens ein Unfallbeteiligter alkoholisiert war. Bei diesen Unfällen wurden 402 Verkehrsteilnehmende leicht-, 129 schwerverletzt und eine Person getötet. 312 Verkehrsunfälle ereigneten sich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und bei 108 Unfällen waren der Konsum von Alkohol zusammen mit Drogen ursächlich. Zudem wurden in 2020 2.289 Strafverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss eingeleitet.
Viele weitere Details zu dieser Monatsbilanz finden sich in der Mitteilung der Polizei Berlin.
Hier haben wir die Monatsbilanzen 2021 zusammengestellt.

Senatsbericht zur Ahndung des Falschparkens

06.07. / Der Senat hat einen Bericht zur Überwachung des "ruhenden Verkehrs" (=Falschparken) beschlossen. Danach wurden die Ordnungswidrigkeitenanzeigen von 2018 auf 2019 um 12 Prozent gesteigert  (von 464.190 auf 518.431). Im Jahr 2020 bearbeitete die Polizei Berlin mehr als 473.000 Anzeigen in diesem Bereich. Hinzu kommen etwa 1,9 Mio. Anzeigen der bezirklichen Ordnungsämter. Deren Dienstkräfte, die bisher nur mit den Aufgaben der Parkraumüberwachung betraut sind, sollen zukünftig auch Fahrzeuge, die regelwidrig parken, umsetzen können (zur vollständigen Pressemitteilung).

Wir zählen das 21. in Berlin 2021 getötete Verkehrsopfer!

30.06. / Die Polizeimeldung: "Tödliche Verletzungen erlitt eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall heute Vormittag in Köpenick. Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 29-jähriger Lkw-Fahrer gegen 11.20 Uhr an einem Einkaufscenter in der Pablo-Neruda-Straße rückwärts in der Lieferzone und überrollte dabei die 81-jährige Fußgängerin, die noch am Unfallort verstarb."
Hier finden Sie alle Meldungen zu den 2021 im Berliner Verkehr getöteten Personen.

ADAC Test 2021: Fahrradhelme für Erwachsene

23.06. / Der ADAC hat 14 City- und Urban-Fahrradhelme in den Kategorien Unfallschutz, Handhabung und Komfort, Hitzebeständigkeit und Schadstoffe getestet. Der günstige Urban Plus von Fischer (45 Euro) bot den besten Unfallschutz. Außerdem: Der Airbag-Helm Hövding 3 im Crashversuch.

April-Statistik zum Unfallgeschehen in Berlin veröffentlicht

21.06. / Im April 2021 registrierte die Polizei auf Berlins Straßen 9 476 Verkehrsunfälle. Das sind 18,2 Prozent mehr als im April 2020, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Ergebnissen mit. Insgesamt verunglückten 950 Personen. Das waren 0,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. 126 Personen wurden schwer (–0,8 Prozent) und 823 leicht verletzt (–0,2 Prozent). Eine Person verunglückte tödlich. Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle blieb mit 99 gleich. Darunter verringerte sich die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um drei auf 39. Bei den übrigen Sachschadensunfällen gab es einen Anstieg um 21,0 Prozent.

Knapp 200 neue Abbiegeassistenten auf Berlins Straßen dank Förderprogramm Abbiegeassistent Berlin

10.06. / Das seit Dezember 2020 in Berlin angebotene Förderprogramm für die freiwillige Nachrüstung mit Abbiegeassistenzsystemen zieht nach 6 Monaten ein positives Fazit: „211 Systeme wurden bis Ende Mai von 47 Antragstellenden beantragt und 186 bereits bewilligt“, resümiert Holger Döbling, Teamleiter bei der IBB Business Team GmbH und zuständig für das Förderprogramm Abbiegeassistent Berlin (zur Pressemitteilung).

(11.03.) / Das Berliner Förderprogramm für Abbiegeassistenzsysteme wird ab dem 12.03.21 auch für Abbiegeassistenten ohne Kamera-Monitor geöffnet. Bisher waren nur Systeme förderfähig, die über ein Kamera-Monitor-System inklusive optisches oder akus­tisches Warnsignal verfügen. Eine Zulassung durch das Kraftfahrt­bundesamt ist weiterhin erforderlich. Mit der Anpassung des Programms wird dem Umstand Rechnung getragen, dass auch anderweitige Systeme in punkto Sicherheit den Kamera-Monitor-Systemen mindestens ebenbürtig sind (zur Pressemitteilung).

Bundesregierung beschließt Verkehrssicherheitsprogramm bis 2030

02.06. / Das heute von der Bundesregierung beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm 2021 bis 2030 knüpft an das Verkehrssicherheitsprogramm 2011 an, das Ende 2020 ausgelaufen ist. Es benennt die Maßnahmen, mit denen der Bund bis 2030 zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen beitragen will.
Das Bundesverkehrsministerium schreibt dazu, das Verkehrssicherheitsprogramm sei kein starrer Plan, sondern ein lebendiger und lernender Prozess, der regelmäßig überprüft und angepasst werden soll. Mit diesem breiten Ansatz wolle der Bund Länder und kommunale Spitzenverbänden, aber auch die Fachöffentlichkeit bei Verbänden, Institutionen und Unternehmen noch stärker als zuvor einbinden.

Fahrradhelme werden immer beliebter

Mai '21 / Immer mehr Menschen tragen beim Fahrradfahren einen Helm. Insbesondere Kinder zwischen 11 und 16 Jahren und Ältere ab 61 trugen in 2020 deutlich häufiger Helme als in den Vorjahren. Das sind Ergebnisse der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die jährlich Erhebungen zu Sicherungsquoten im Straßenverkehr durchführen lässt.
82 Prozent der Kinder von 6 bis 10 Jahren hatten ein Helm auf. Bei den 11- bis 16-Jährigen ist die Helmnutzung deutlich gestiegen und liegt nunmehr bei über der Hälfte: 54 statt 34 Prozent in 2019. Auch bei fast allen anderen Altersgruppen stieg die Nutzung – bei den ab 61-Jährigen auf 43 Prozent gegenüber 21 Prozent im Vorjahr. Nur in der Gruppe der 31-40jährigen ist man offenbar der Meinung, gegen Kopfverletzungen immun zu sein...

Broschüre zur Kinderbeförderung auf Lastenfahrrädern

27.05. / Lastenfahrräder: Insbesondere bei der Kinderbeförderung ist die Sicherheit von großer Bedeutung und erfordert die Verwendung von geeigneten Fahrzeugen, Schutzsystemen sowie die bewusste und vorausschauende Teilnahme am Straßenverkehr. Zur Information von Eltern und interessierten Radfahrern, die Kinder mittels eines Lastenfahrrades befördern möchten, hat die BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) im Auftrag des BMVI die Broschüre „Kinderbeförderung auf Lastenfahrrädern“ erarbeitet. Als Download auf der Seite der BASt oder dort kostenfrei bestellbar in der Papierversion.

Aktion Kinder-Unfallhilfe zeichnet Präventionsarbeit aus

21.05. / Die Kinder-Unfallhilfe e.V. hat unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrs-ministers die Ausschreibung zum „Sonder-Ritter in Pandemiezeiten“ gestartet.  In diesem Jahr sollen gezielt diejenigen ausgezeichnet werden, die sich trotz oder gerade wegen der Pandemie auf bemerkenswerte Weise für die Präventionsarbeit für die jüngsten Verkehrsteilnehmer einsetzen.
Sie kennen jemanden, der sich auch in der Corona-Krise mit viel Herzblut für die Verkehrssicherheit von Kindern engagiert hat? Oder haben Sie selbst in der Pandemie ein tolles Projekt zur Unfallprävention ins Leben gerufen?! Alle Details zum Sonderpreis und zur Kurzbewerbung finden Sie unter „Der Rote Ritter“ (bis 30.07.21).

Interaktives Bild mit vielen Infos zur Sicherheit von Kindern

Ein Bild – viele Informationen! Unter diesem Motto hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit dem BMVI und der BASt ein neues digitales Angebot zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr entwickelt. Klicken Sie auf jede der dargestellten Verkehrssituationen. Hinter dem dann erscheinenden vergrößerten Situationsbild finden Sie viele wertvolle Detailinformationen.

Autofahrer jagt Radfahrerin - Tausende Verfahren wegen Aggression

10.05. / Der Newsletter "Tagesspiegel Checkpoint" meldet: "Zum Schluss schauen wir heute mal auf das, was Andreas Winkelmann, als 'Erster Oberamtsanwalt' in Berlin auf Verkehrsstraftaten spezialisiert, einen 'absoluten Standardfall' nennt: Ein 43 Jahre alter Autofahrer verfolgt eine 23-jährige Radfahrerin, drängt sie mit seinem BMW von der Fahrbahn und attackiert sie anschließend brutal auf dem Gehweg. Der Anlass für die Amoktat: Die Frau hatte den Autofahrer auf ein Fehlverhalten aufmerksam gemacht (passiert in Tempelhof)." Beim Tagesspiegel finden Sie einen ausführlichen Artikel dazu.

19 neue Dialog-Displays für mehr Sicherheit auf Reinickendorfer Straßen

07.05 / Durch die Installation der 19 neuen Dialog-Displays im Bezirk Reinickendorf werden zu schnell fahrende Kraftfahrende auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. Als Standorte wurden vor allem verkehrlich sensible Orte wie Kitas und Grundschulen ausgewählt. Die Geräte sind mit Solarpaneelen und Akkus ausgestattet, sodass kein Elektroanschluss erforderlich ist, und können nach Bedarf flexibel an andere Standorte versetzt werden. Für Anschaffung und Installation der Dialog-Displays hat der der Bezirk 100.000 Euro aus eigenen Mitteln investiert.

Kontrollen von Radfahrenden in Treptow – knapp 100 Verstöße an einem Tag

07.05. / Bei gezielten Kontrollen von Radfahrenden in Treptow mussten Mitarbeitende des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick vergangene Woche innerhalb weniger Stunden fast 100 Verstöße ahnden. Die meisten davon wegen des unerlaubten Befahrens von Gehwegen (zum Onlineartikel).

„Pakt für Verkehrssicherheit“ des Bundesministeriums für Verkehr

04.05. / Im Rahmen einer Videokonferenz mit mehreren hundert Teilnehmenden hat Bundesverkehrsminister Scheuer heute einen "Pakt für Verkehrssicherheit" vorgestellt. Das Papier schreibt jetzt, zum Ende der Legislatur-periode, die Wünsche zu einer idealtypischen Verkehrssicherheits-Zusammenarbeit aller Verwaltungsebenen, der Freien Träger / NGO und der Verkehrsteilnehmenden zusammen, ohne einen Konkretisierungsgrad zu erreichen, auf den sich ein Verband wie wir irgendwie berufen könnte. Erstaunlich auch, dass das Thema (Stand 06.05.21) nur auf den Unterseiten "Verkehrssicherheit" des BMVI erscheint und nicht einmal im Bereich "BMVI Aktuell" oder auf der Home.
Im Punkt IV "Umsetzung der Strategie durch Maßnahmen" sind 5 dürftige Punkte aufgeführt. Ein Punkt lautet "Im Rahmen dieses 'Pakts für Verkehrssicherheit' werden Maßnahmenprogramme zwischen Bund, Bundesländern, Kommunen, Verbänden oder weiteren öffentlichen und privaten Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit ressortübergreifend angestrebt." Es wird "angestrebt"... Das ist noch weniger als die verwaltungstypische Bemühenszusage und damit nichts. Das Papier des BMVI lässt uns ratlos zurück.

Abgeordnetenhaus beschließt Auftrag zur Weiterentwicklung der Jugendverkehrsschulen

22.04. / Das Abgeordnetenhaus hat heute einen von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Antrag "Jugend-verkehrsschulen dauerhaft sichern, konzeptionell weiterentwickeln und ihre Arbeitsfähigkeit gewährleisten" beschlossen. Einerseits freuen wir uns natürlich immer über politische Aufmerksamkeit für die noch immer vernachlässigten Jugendverkehrsschulen. Andererseits enthält der Antrag keine Aufträge an den Senat über diejenigen hinaus, die spätestens seit 2018 durch ein umfassendes Gutachten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Entwicklungsziele bekannt wären. Selbst in der Koalitionsvereinbarung von 2016 waren die meisten Punkte des jetzt gefassten Beschlusses schon enthalten (Seite 40).

StVO: Regeln, neuen Bußgeldkatalog, Geldbußen, Strafen

16.04. / "Fehler werden teuer bestraft, aber der Führerschein wird nicht so oft einkassiert, wie befürchtet. Das ist die Zusammenfassung der Reform der Straßenverkehrsordnung (StVO-Novelle), auf die sich Verkehrsminister der Länder am 16.4.2021 mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geeinigt haben." Das schreibt Autobild und veröffentlicht eine Übersicht der wesentlichen Änderungen des beschlossenen Bußgeldkatalogs.
Die vollständige Übersicht des aktuell gültigen Bußgeldkatalogs finden Sie beim Kraftfahrt-Bundesamt.

54 weitere Fahrradstreifen der Berliner Polizei

29.03. / Offiziell vorgestellt wurden heute weitere 54 Polizeikräfte aus 4 Direktionen, die die derzeit 34 Beamtinnen und Beamten der Fahrradstaffel der Direktion City unterstützen. Die Hauptaufgabe ist die Überwachung des Straßenverkehrs mit ganz überwiegendem Bezug zum Radfahren, wie z.B. das verkehrswidrige Befahren von Gehwegen oder das Verhalten von Kraftfahrenden beim Rechtsabbiegen. Leider gibt es in der offiziellen Mitteilung keinen Hinweis darauf, dass es sich um zusätzliches Personal handelt - die Polizisten werden vermutlich anderswo fehlen.
06.04./ Dazu meldet der Tagesspiegel Checkpoint: "Nur einsatzbereit ist die Zweiradeinheit nicht: Die Polizei bestätigte auf Checkpoint-Anfrage, dass an den neuen Dienstfahrrädern „technische Probleme an den Kurbeln der Räder“ bestehen, der Hersteller sei kontaktiert. „Kolleginnen und Kollegen deren Bedarfe nicht gedeckt werden können, werden ihre Streifentätigkeiten zu Fuß oder mit einem Fahrzeug durchführen“, teilte eine Sprecherin mit. Die neue Fahrradstaffel, voll auf dem Laufenden".

Senat beschließt Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr 2030 (StEP MoVe)

02.03. / Der Senat hat heute den neuen Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr 2030 (StEP MoVe) verabschiedet. Der StEP MoVe definiert, beschreibt und konkretisiert als verkehrsträger- und themenübergreifendes Planwerk für Berlin die strategische Leitlinie und den künftigen Handlungsbedarf der Verkehrspolitik des Senats. Zur Verkehrssicherheit gibt es darin verstreut einige Aussagen, die aber kein Gesamtbild ergeben. Dazu müsste das Verkehrssicherheitsprogramm von 2014 evaluiert (vieles daraus ist bis heute nicht erfüllt worden) und weiterentwickelt werden.

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