Landesverkehrswacht Berlin

                Sicherheit - Vorsicht - Rücksicht !

Das treibt uns an: Für mehr Verkehrssicherheit müssen alle und dann auch nach den gleichen Regeln mitmachen!

Das individuelle Verhalten der/s Einzelnen ist entscheidend!

Das individuelle Verhalten jedes/r einzelnen Verkehrsteilnehmenden entscheidet jede Sekunde immer wieder neu darüber, ob wir alle unverletzt und unsere Fahrzeuge unbeschädigt das Ziel erreichen. Daher arbeitet die bundesweit organisierte Verkehrswacht u.a. mit ihren Zielgruppenprogrammen, den Schülerlotsen, öffentlichen Aktionen, ihrer Verbandszeitschrift und der Mitwirkung an politischen Entscheidungen daran, dass sich jede/r Einzelne seiner Verantwortung für die anderen bewusst wird und vorsichtig und rücksichtsvoll am Verkehr teilnimmt.

66% aller Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Personen haben Fahrfehler der Fahrzeuglenkenden als Ursache. Dazu kommen nicht erkannte technische Mängel, unangepasste Fahrweise an schlechte Straßenver-hältnisse und die Witterung (Alleinunfälle, auch bei Motorrad- und Radfahrenden) sowie fehlerhaftes Verhalten von Fußgängern - alles individuelle Fehler jeder/s Einzelnen.

Bauliche Maßnahmen, die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel oder technische Assistenzsysteme helfen bei der Reduzierung der Zahl der Verkehrsunfallopfer. Aber nur die ständige und verantwortungsvolle Mitwirkung des Einzelnen an einem sicheren, vorsichtigen und rücksichtsvollen Verkehrsverhalten ist der Schlüssel zum Erfolg. Dafür arbeiten wir!


Aktuell

Neuer Bußgeldktalog gilt seit dem 9. November 2021

Zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr im Allgemeinen und insbesondere für den Rad- und Fußverkehr (Bekämpfung des Falschparkens von Fahrzeugen) sind die Buß- und Verwarngelder folgenden Bereichen kräftig angehoben worden:
- Parken und Halten
- Rettungsgasse
- Geschwindigkeit
- Sonstiges wie Auto-Posing, Abbiegevorgänge oder bestimmte Sorgfaltspflichten

Eine Zusammenfassung findet sich auf der Seite des Bundesverkehrsministeriums.

Änderung der Straßenverkehrsordnung von 2020 stärkt den Radverkehr

Noch immer weitesgehend unbekannt, ist die letzten Änderung der Straßenverkehrsordnung bereits am 28.04.2020 in Kraft getreten. Neue Regelungen gibt es zum Grünpfeil, Fahrradzonen, Schrittgeschwindigkeit für rechtsabbiegende Kraftfahrzeuge über 3,5 t innerorts und weitere Maßnahmen zur Stärkung des Radverkehrs.

Eine Zusammenfassung findet sich auf der Seite des Bundesverkehrsministeriums.

Fahrerfluchten nach Unfällen - Zeugen gesucht!

Suchmeldungen der Polizei Berlin

Unfallflucht ist ein leider  häufiges Delikt; nach den letzten Zahlen von 2019 gab es in Berlin 34.769 Fälle. In besonders  folgenschweren Fällen fahndet die Polizei öffentlich nach den Verursachenden.

Hinweise geben Sie bitte an den in den Meldungen genannten Kontakt oder an eine andere Dienststelle.


Kursprogramm Motorisches Radfahrtraining

Für Kitas: Schulwegbroschüre der UKB bei uns kostenfrei bestellen

Ein anwendungsfreundliches Kursprogramm mit vielen Übungen, das die motorischen Vorausset-zungen dafür schafft, dass Kinder erfolgreich an der Radfahrausbil-dung teilnehmen können.
Mehr Informationen und die kostenfreie Bestellmöglichkeit im Bereich Radfahrausbildung.

Download Schulstartbroschüre 2021 UKB

Die kostenfreie Broschüre der Unfallkasse Berlin enthält detaillierte Informationen für die Erwachsenen, wie Einschulungskinder den Verkehr (anders) erleben und wie man den Schulweg üben kann. Nachbestellungen  bitte per E-Mail oder über das Kontakt-formular am Ende dieser Seite.


Verkehrssicherheit - das ist uns aufgefallen

In Berlin 9.000 Ordnungswidrigkeiten pro Tag festellbar

24.11. / Bei den gemeinsamen Kontrollen der Ordnungsämter in der Woche ab dem 15. Nov. sind nur durch das Personal der Parkraum- und der Verkehrsüberwachung rechnerisch fast 9.000 Ordnungswidrigkeiten pro Tag fetsgestellt worden. Kontrolliert wurde schwerpunktmäßig
- unerlaubtes Parken auf Geh- und Radwegen (min. 55 €)
- auf Schutzstreifen (min. 55 €)
- in zweiter Reihe und auf Busspuren (min. 55 €)
- auf Schwerbehindertenparkplatz (min. 55 €)
- auf einem Parkplatz für E-Fahr¬zeuge (min. 55 €)
- Parken ohne gültigen Parkschein (min. 20 €) und
- unerlaubtes Fahrradfahren auf dem Gehweg (min. 55 €)

September-Statistik zum Unfallgeschehen: 29 Getötete in 9 Monaten

22.11. / Im September 2021 registrierte die Polizei auf Berlins Straßen 12 266 Verkehrsunfälle. Das waren 0,7 Prozent weniger als im September 2020, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Ergebnissen mit.

Insgesamt verunglückten im September 1 690 Personen, 1,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. 209 Personen wurden schwer (–14,0 Prozent) und 1 476 leicht verletzt (+0,6 Prozent). Fünf Personen verunglückten tödlich, vier mehr als im September 2020. Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle verringerte sich auf 154 (–1,9 Prozent).

Von Januar bis September erfasste die Berliner Polizei insgesamt 92 050 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 2,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 1 461 Personen wurden schwer (–10,4 Prozent) und 9 402 leicht verletzt (–8,2 Prozent). 29 Personen verloren ihr Leben, zwölf Personen weniger als im Zeitraum Januar bis September 2020.

Licht-Test 2021: Weniger Mängel aber keine Entwarnung

Mehr als jeder vierte Pkw ist mit mangelhafter Beleuchtungsanlage unterwegs. Das ergibt die Auswertung des Licht-Tests 2021 der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), basierend auf rund 75.000 ausgewerteten Mängelberichten der Kfz-Betriebe. Demnach hat sich die Mängelquote mit 27,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (28,7 Prozent) zwar leicht verbessert, bleibt aber weiterhin hoch.

Unter dem Motto „Gutes Licht! Gute Fahrt!“ waren im Oktober bundesweit mehrere Millionen Fahrzeuge auf Beleuchtungsmängel überprüft worden. Insgesamt erhielten 4,5 Millionen Fahrzeuge mit korrekter Beleuchtung eine Licht-Test-Plakette hinter die Windschutzscheibe geklebt (zur Webseite).

Wir zählen 2021 mindestens das 36. im Berliner Verkehr getötete Opfer!

05.11. / Heute früh verstarb ein Fußgänger in Lichtenberg nach einem Verkehrsunfall. Nach bisherigem Kenntnisstand überquerte der 63-Jährige gegen 6.10 Uhr an einer ampelgeregelten Kreuzung die Landsberger Allee an der Ecke zur Vulkanstraße. Dabei wurde er von einer Kehrmaschine einer privaten Firma erfasst, die von einem 50-Jährigen gelenkt wurde und die Landsberger Allee in Richtung Rhinstraße befuhr. Durch den Aufprall erlitt der 63-Jährige so schwere Verletzungen, dass er trotz Wiederbelebungsversuchen durch alarmierte Rettungskräfte noch am Unfallort verstarb.

Hier finden Sie alle uns bekannten Meldungen zu den 2021 im Berliner Verkehr getöteten Personen.

Staatssekretär a.D. Ingo Schmitt als LVW-Präsident wiedergewählt

Ingo Schmitt

07.10. / Rechtsanwalt Ingo Schmitt, Staatssekretär a.D. und langjähriges Parlamentsmitglied in Berlin, Bund und Europa, ist heute von der Mitgliederversammlung der Landesverkehrs-wacht Berlin einstimmig für weitere rund zweieinhalb Jahre als Präsident bestätigt worden. In seinem Bericht an die Versammlung spielten natürlich die coronabedingten Einschränkungen bei den sonst dominierenden öffentlichen Angeboten der Verkehrswacht  eine wesentliche Rolle. In Hinblick auf die seit vielen Jahren gemeinsam mit zahlreichen Partnern durchgeführte öffentliche Sensibilisierungskampagne zum Einschulungstermin kündigte Schmitt Veränderungen an, da das Interesse der zuständigen Senatsverwaltungen daran inzwischen -unverständlicherweise- nur noch marginal sei.

Neben Vizepräsident Tino Schopf (MdA) wurden 6 weitere Mitglieder des Präsidiums in ihren Ämtern bestätigt. Neu in das insgesamt neunköpfige Präsidium wurde Alexandra Peters gewählt.

Das langjährige Präsidiumsmitglied Martina Arnold wurde für ihre Verdienste um die Verkehrswachtorganisation mit dem Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht in Silber ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen wurde 1957 mit Genehmigung des Bundespräsidenten gestiftet

Polizei Berlin im September: Verkehrssicherheitsaktion zum Thema „Ablenkung“ 

Symbolfoto (Pexels auf Pixabay)

01.10. / Bei der Verursachung von Unfällen spielt das Thema „Ablenkung“ eine immer größere Rolle und ist als eine zunehmende, aber auch von vielen unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr anzusehen. Insbesondere die verbotswidrige Benutzung von Mobilfunk- und anderen technischen Geräten lenkt den Blick der Fahrzeugführenden vom Verkehr ab, was bereits innerhalb einer Sekunde zu Blindflugstrecken führt.

Im Ergebnis der gesamten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen wurden an 404 stationären und 321 mobilen Kontrollstellen insgesamt 8.629 Fahrzeugführende kontrolliert. Insgesamt wurden 6.317 Verkehrsordnungs-widrigkeiten im Fließverkehr, 12.246 Verkehrsordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr sowie 325 Verkehrsstraftaten zur Anzeige gebracht. 121 Kraftfahrzeugführende waren ohne eine gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Insgesamt nutzten 1.817 Verkehrsteilnehmende das Mobiltelefon während der Fahrt, darunter 1.511 Kraftfahrzeugführende, 34 E-Scooter-Führende und 272 Radfahrende.
(zur Pressemeldung mit weiteren Details)

Neubau der Jugendverkehrsschule Steglitz eingeweiht

23.09. / Die Jugendverkehrsschule Steglitz, Albrechtstraße 42, 12167 Berlin, wurde am 17.09.2021 durch Bezirksstadträtin Maren Schellenberg eröffnet und steht auch für das freie Fahren und Üben zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind
Dienstag - Freitag 14 Uhr - 18 Uhr
Samstag 12 Uhr - 16 Uhr
Sonntag und Montag geschlossen!

Die Abnahme durch den TÜV ist erfolgt und die Nutzungsaufnahme ist beantragt. Die Freigabe zur Nutzung des Gebäudes steht noch aus. Aus diesem Grund darf das Gebäude leider noch nicht betreten werden.

Die Jugendverkehrsschule Steglitz ist barrierefrei und wird den funktionalen, räumlichen, technischen und energetischen Anforderungen an eine moderne Jugendverkehrsschule gerecht und ist jetzt auch im Winter nutzbar. Kinder können z.B. in ihrer Freizeit das verkehrssichere Radfahren ganzjährig üben oder den praktischen Teil der Fahrradprüfung ablegen. Im Rahmen der erweiterten Verkehrssicherheitsberatung können auch für Kitas, Vorschulgruppen, Senioren oder Geflüchtete zusätzliche Schulungskapazitäten geschaffen werden. Die Kinder werden in Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsberatern der Berliner Polizei und dem gemeinnützigen Träger „Wendepunkt gGmbH“ betreut.
(zur Pressemeldung mit weiteren Details)

Kampagne des DVR sensibilisiert für Gefahren auf Landstraßen

Zur Kampagne Landstraße - Fahr sicher!

06.09. / Mit der neuen Kampagne „Landstraße – Fahr sicher!“ macht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) auf die Risiken beim Fahren auf Landstraßen aufmerksam und ruft zu verantwortungsbewusstem Verhalten auf. Mehr als die Hälfte der Getöteten im Straßenverkehr kommt durch Unfälle auf Landstraßen ums Leben. 2020 waren das 1.592 Personen und damit 58,6 Prozent aller Verkehrstoten in Deutschland. Eine repräsentative Umfrage liefert zudem aktuelle Zahlen zum Verhalten und zur Selbsteinschätzung von Autofahrenden auf Landstraßen.

DVR will Jugendliche für Rücksicht im Straßenverkehr sensibilisieren

01.09 / Die neue Jugendaktion des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) gemeinsam mit den Unfallkassen und Berufsgenossenschaften „Rücksicht – Ich bin dabei“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7. Verschiedene digitale Medien für den Schulunterricht sollen sie über Gefährdungen auf Schulwegen aufklären und zu einem rücksichtsvollen Verhalten im Straßenverkehr sensibilisieren.
Alle Medien der Jugendaktion sind erstmalig ausschließlich digital verfügbar und können kostenlos unter www.ruecksicht-ichbindabei.de heruntergeladen werden.

Bilanz der Polizei zur Schulwegüberwachung

24.08. / Im August 2021 hat die Polizei Berlin insbesondere während der ersten Schultage des neuen Schuljahres und anlässlich der Einschulung tausender Erstklässlerinnen und Erstklässler intensive Präventions- und Überwachungsmaßnahmen auf den Schulwegen durchgeführt. Mit insgesamt 499 Präventionseinsätzen und fast 12.000 Präventionsgesprächen wurden Schüler, Eltern und andere Verkehrsteilnehmende im nahen Umfeld von Schulen zielgerichtet über mögliche Gefahren auf dem Schulweg informiert und sensibilisiert. Weiterhin wurden 97 Einschulungsveranstaltungen durch die Verkehrssicherheitsberatenden betreut.
Von den Ordnungsämtern und der Polizei Berlin wurden insgesamt über 11.400 Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Weiterhin führte die BVG 491 Umsetzungen von Fahrzeugen, die verbotswidrig auf Busspuren standen, durch.
(zur Pressemeldung mit weiteren Details)

Kinder allein unterwegs? Aber sicher! Die VCD Mobifibel zeigt wie

16.07. / Praktische Tipps, wie Eltern ihre Kinder auf dem Weg zu eigenständiger Mobilität unterstützen können, bietet die gerade veröffentlichte VCD Mobifibel. Denn: Motorische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen und Gefahreneinschätzung entwickeln Kinder vor allem, wenn sie selbst mobil sind. Nur so können sie sich Kompetenzen für eine sichere Verkehrsteilnahme aneignen, lernen selbstständig zu agieren und stärken damit gleichzeitig ihr Selbstvertrauen und ihren Orientierungssinn (zu Pressemitteilung, Download, Bestellmöglichkeiten).

Deutliches Plus bei "Umsetzungen" in Tempelhof-Schöneberg

15.07. / Die Zahl der monatlichen Umsetzungen durch das Ordnungsamt, also das “Abschleppen” von Pkw an Halteverboten, hat im Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit 447 im Juni einen deutlichen Spitzenwert erreicht. Im Vergleich zum selben Monat des vergangenen Jahres bedeutet dies ein Plus von 381 Umsetzungen (zur Pressemitteilung).

"Es kann so einfach sein" - 2021er Schwerpunktaktion zur Rücksichtnahme 

Rücksicht ist einfach!

14.07. / Deutscher Verkehrssicherheitsrat, die Unfallkassen und die Berufsgenossenschaften werben 2021 für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Wir können nach dem ersten halben Jahr allerdings nicht erkennen, dass diese Kampagne in unserer Stadt verwaltungseitig, in Bildungseinrichtungen oder Medien nenneswert aufgegriffen wurde. Mit dem Link zur Seite "Rücksicht ist einfach" erinnern wir daran.
Dem Gedanken der Rücksichtnahme liegt zugrunde, dass alle Verkehrsteilnehmenden gleiche Rechte haben und dass Menschen Fehler machen. Dies gilt ausnahmslos für alle am Verkehr teilnehmenden Personen. Die Aktion liefert daher alltagspraktische Tipps und Hinweise für ein rücksichts-volles Miteinander im Straßenverkehr, darunter auch fertige Seminarkonzepte und Materialien zum Download.

Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss: Polizei bilanziert Arbeit im Juni

Symbolfoto

07.07. / Im Juni setzte die Polizei Berlin ihren Fokus in der Verkehrssicher-heitsarbeit auf die Thematik Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. An 139 stationären Kontrollstellen und bei 80 mobilen Kontrollstreifen wurden insgesamt 3.812 Fahrzeugführende kontrolliert und verwarnt.
Hintergrund: Im Jahr 2020 ereigneten sich 1.169 Verkehrsunfälle, bei denen mindestens ein Unfallbeteiligter alkoholisiert war. Bei diesen Unfällen wurden 402 Verkehrsteilnehmende leicht-, 129 schwerverletzt und eine Person getötet. 312 Verkehrsunfälle ereigneten sich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und bei 108 Unfällen waren der Konsum von Alkohol zusammen mit Drogen ursächlich. Zudem wurden in 2020 2.289 Strafverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss eingeleitet.
Viele weitere Details zu dieser Monatsbilanz finden sich in der Mitteilung der Polizei Berlin.
Hier haben wir die Monatsbilanzen 2021 zusammengestellt.

Senatsbericht zur Ahndung des Falschparkens

06.07. / Der Senat hat einen Bericht zur Überwachung des "ruhenden Verkehrs" (=Falschparken) beschlossen. Danach wurden die Ordnungswidrigkeitenanzeigen von 2018 auf 2019 um 12 Prozent gesteigert  (von 464.190 auf 518.431). Im Jahr 2020 bearbeitete die Polizei Berlin mehr als 473.000 Anzeigen in diesem Bereich. Hinzu kommen etwa 1,9 Mio. Anzeigen der bezirklichen Ordnungsämter. Deren Dienstkräfte, die bisher nur mit den Aufgaben der Parkraumüberwachung betraut sind, sollen zukünftig auch Fahrzeuge, die regelwidrig parken, umsetzen können (zur vollständigen Pressemitteilung).

ADAC Test 2021: Fahrradhelme für Erwachsene

23.06. / Der ADAC hat 14 City- und Urban-Fahrradhelme in den Kategorien Unfallschutz, Handhabung und Komfort, Hitzebeständigkeit und Schadstoffe getestet. Der günstige Urban Plus von Fischer (45 Euro) bot den besten Unfallschutz. Außerdem: Der Airbag-Helm Hövding 3 im Crashversuch.

Knapp 200 neue Abbiegeassistenten auf Berlins Straßen dank Förderprogramm

10.06. / Das seit Dezember 2020 in Berlin angebotene Förderprogramm für die freiwillige Nachrüstung mit Abbiegeassistenzsystemen zieht nach 6 Monaten ein positives Fazit: „211 Systeme wurden bis Ende Mai von 47 Antragstellenden beantragt und 186 bereits bewilligt“, resümiert Holger Döbling, Teamleiter bei der IBB Business Team GmbH und zuständig für das Förderprogramm Abbiegeassistent Berlin (zur Pressemitteilung).

(11.03.) / Das Berliner Förderprogramm für Abbiegeassistenzsysteme wird ab dem 12.03.21 auch für Abbiegeassistenten ohne Kamera-Monitor geöffnet. Bisher waren nur Systeme förderfähig, die über ein Kamera-Monitor-System inklusive optisches oder akus­tisches Warnsignal verfügen. Eine Zulassung durch das Kraftfahrt­bundesamt ist weiterhin erforderlich. Mit der Anpassung des Programms wird dem Umstand Rechnung getragen, dass auch anderweitige Systeme in punkto Sicherheit den Kamera-Monitor-Systemen mindestens ebenbürtig sind (zur Pressemitteilung).

Bundesregierung beschließt Verkehrssicherheitsprogramm bis 2030

02.06. / Das heute von der Bundesregierung beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm 2021 bis 2030 knüpft an das Verkehrssicherheitsprogramm 2011 an, das Ende 2020 ausgelaufen ist. Es benennt die Maßnahmen, mit denen der Bund bis 2030 zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen beitragen will.
Das Bundesverkehrsministerium schreibt dazu, das Verkehrssicherheitsprogramm sei kein starrer Plan, sondern ein lebendiger und lernender Prozess, der regelmäßig überprüft und angepasst werden soll. Mit diesem breiten Ansatz wolle der Bund Länder und kommunale Spitzenverbänden, aber auch die Fachöffentlichkeit bei Verbänden, Institutionen und Unternehmen noch stärker als zuvor einbinden.

Fahrradhelme werden immer beliebter

Mai '21 / Immer mehr Menschen tragen beim Fahrradfahren einen Helm. Insbesondere Kinder zwischen 11 und 16 Jahren und Ältere ab 61 trugen in 2020 deutlich häufiger Helme als in den Vorjahren. Das sind Ergebnisse der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die jährlich Erhebungen zu Sicherungsquoten im Straßenverkehr durchführen lässt.
82 Prozent der Kinder von 6 bis 10 Jahren hatten ein Helm auf. Bei den 11- bis 16-Jährigen ist die Helmnutzung deutlich gestiegen und liegt nunmehr bei über der Hälfte: 54 statt 34 Prozent in 2019. Auch bei fast allen anderen Altersgruppen stieg die Nutzung – bei den ab 61-Jährigen auf 43 Prozent gegenüber 21 Prozent im Vorjahr. Nur in der Gruppe der 31-40jährigen ist man offenbar der Meinung, gegen Kopfverletzungen immun zu sein...

Broschüre zur Kinderbeförderung auf Lastenfahrrädern

27.05. / Lastenfahrräder: Insbesondere bei der Kinderbeförderung ist die Sicherheit von großer Bedeutung und erfordert die Verwendung von geeigneten Fahrzeugen, Schutzsystemen sowie die bewusste und vorausschauende Teilnahme am Straßenverkehr. Zur Information von Eltern und interessierten Radfahrern, die Kinder mittels eines Lastenfahrrades befördern möchten, hat die BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) im Auftrag des BMVI die Broschüre „Kinderbeförderung auf Lastenfahrrädern“ erarbeitet. Als Download auf der Seite der BASt oder dort kostenfrei bestellbar in der Papierversion.

Interaktives Bild mit vielen Infos zur Sicherheit von Kindern

Ein Bild – viele Informationen! Unter diesem Motto hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit dem BMVI und der BASt ein neues digitales Angebot zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr entwickelt. Klicken Sie auf jede der dargestellten Verkehrssituationen. Hinter dem dann erscheinenden vergrößerten Situationsbild finden Sie viele wertvolle Detailinformationen.

Autofahrer jagt Radfahrerin - Tausende Verfahren wegen Aggression

10.05. / Der Newsletter "Tagesspiegel Checkpoint" meldet: "Zum Schluss schauen wir heute mal auf das, was Andreas Winkelmann, als 'Erster Oberamtsanwalt' in Berlin auf Verkehrsstraftaten spezialisiert, einen 'absoluten Standardfall' nennt: Ein 43 Jahre alter Autofahrer verfolgt eine 23-jährige Radfahrerin, drängt sie mit seinem BMW von der Fahrbahn und attackiert sie anschließend brutal auf dem Gehweg. Der Anlass für die Amoktat: Die Frau hatte den Autofahrer auf ein Fehlverhalten aufmerksam gemacht (passiert in Tempelhof)." Beim Tagesspiegel finden Sie einen ausführlichen Artikel dazu.

19 neue Dialog-Displays für mehr Sicherheit auf Reinickendorfer Straßen

07.05 / Durch die Installation der 19 neuen Dialog-Displays im Bezirk Reinickendorf werden zu schnell fahrende Kraftfahrende auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. Als Standorte wurden vor allem verkehrlich sensible Orte wie Kitas und Grundschulen ausgewählt. Die Geräte sind mit Solarpaneelen und Akkus ausgestattet, sodass kein Elektroanschluss erforderlich ist, und können nach Bedarf flexibel an andere Standorte versetzt werden. Für Anschaffung und Installation der Dialog-Displays hat der der Bezirk 100.000 Euro aus eigenen Mitteln investiert.

Kontrollen von Radfahrenden in Treptow – knapp 100 Verstöße an einem Tag

07.05. / Bei gezielten Kontrollen von Radfahrenden in Treptow mussten Mitarbeitende des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick vergangene Woche innerhalb weniger Stunden fast 100 Verstöße ahnden. Die meisten davon wegen des unerlaubten Befahrens von Gehwegen (zum Onlineartikel).

„Pakt für Verkehrssicherheit“ des Bundesministeriums für Verkehr

04.05. / Im Rahmen einer Videokonferenz mit mehreren hundert Teilnehmenden hat Bundesverkehrsminister Scheuer heute einen "Pakt für Verkehrssicherheit" vorgestellt. Das Papier schreibt jetzt, zum Ende der Legislatur-periode, die Wünsche zu einer idealtypischen Verkehrssicherheits-Zusammenarbeit aller Verwaltungsebenen, der Freien Träger / NGO und der Verkehrsteilnehmenden zusammen, ohne einen Konkretisierungsgrad zu erreichen, auf den sich ein Verband wie wir irgendwie berufen könnte. Erstaunlich auch, dass das Thema (Stand 06.05.21) nur auf den Unterseiten "Verkehrssicherheit" des BMVI erscheint und nicht einmal im Bereich "BMVI Aktuell" oder auf der Home.
Im Punkt IV "Umsetzung der Strategie durch Maßnahmen" sind 5 dürftige Punkte aufgeführt. Ein Punkt lautet "Im Rahmen dieses 'Pakts für Verkehrssicherheit' werden Maßnahmenprogramme zwischen Bund, Bundesländern, Kommunen, Verbänden oder weiteren öffentlichen und privaten Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit ressortübergreifend angestrebt." Es wird "angestrebt"... Das ist noch weniger als die verwaltungstypische Bemühenszusage und damit nichts. Das Papier des BMVI lässt uns ratlos zurück.

Abgeordnetenhaus beschließt Auftrag zur Weiterentwicklung der Jugendverkehrsschulen

22.04. / Das Abgeordnetenhaus hat heute einen von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Antrag "Jugend-verkehrsschulen dauerhaft sichern, konzeptionell weiterentwickeln und ihre Arbeitsfähigkeit gewährleisten" beschlossen. Einerseits freuen wir uns natürlich immer über politische Aufmerksamkeit für die noch immer vernachlässigten Jugendverkehrsschulen. Andererseits enthält der Antrag keine Aufträge an den Senat über diejenigen hinaus, die spätestens seit 2018 durch ein umfassendes Gutachten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Entwicklungsziele bekannt wären. Selbst in der Koalitionsvereinbarung von 2016 waren die meisten Punkte des jetzt gefassten Beschlusses schon enthalten (Seite 40).

54 weitere Fahrradstreifen der Berliner Polizei

29.03. / Offiziell vorgestellt wurden heute weitere 54 Polizeikräfte aus 4 Direktionen, die die derzeit 34 Beamtinnen und Beamten der Fahrradstaffel der Direktion City unterstützen. Die Hauptaufgabe ist die Überwachung des Straßenverkehrs mit ganz überwiegendem Bezug zum Radfahren, wie z.B. das verkehrswidrige Befahren von Gehwegen oder das Verhalten von Kraftfahrenden beim Rechtsabbiegen. Leider gibt es in der offiziellen Mitteilung keinen Hinweis darauf, dass es sich um zusätzliches Personal handelt - die Polizisten werden vermutlich anderswo fehlen.
06.04./ Dazu meldet der Tagesspiegel Checkpoint: "Nur einsatzbereit ist die Zweiradeinheit nicht: Die Polizei bestätigte auf Checkpoint-Anfrage, dass an den neuen Dienstfahrrädern „technische Probleme an den Kurbeln der Räder“ bestehen, der Hersteller sei kontaktiert. „Kolleginnen und Kollegen deren Bedarfe nicht gedeckt werden können, werden ihre Streifentätigkeiten zu Fuß oder mit einem Fahrzeug durchführen“, teilte eine Sprecherin mit. Die neue Fahrradstaffel, voll auf dem Laufenden".


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