Landesverkehrswacht Berlin

                Sicherheit - Vorsicht - Rücksicht !

Die Angebote und Informationen unseres Webangebots können wegen des damit verbundenen Aufwands leider nicht der sich ständig ändernden Pandemielage angepasst werden. Alles steht somit unter dem Vorbehalt der Durchführ-barkeit entsprechend der jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen! Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Für mehr Verkehrssicherheit müssen alle nach gleichen Regeln mitmachen

Das individuelle Verhalten der/s Einzelnen ist entscheidend!

Das individuelle Verhalten jedes/r einzelnen Verkehrsteilnehmenden entscheidet jede Sekunde immer wieder neu darüber, ob wir alle unverletzt und unsere Fahrzeuge unbeschädigt das Ziel erreichen. Daher arbeitet die bundesweit organisierte Verkehrswacht u.a. mit ihren Zielgruppenprogrammen, den Schülerlotsen, öffentlichen Aktionen, ihrer Verbandszeitschrift und der Mitwirkung an politischen Entscheidungen daran, dass sich jede/r Einzelne seiner Verantwortung für die anderen bewusst wird und vorsichtig und rücksichtsvoll am Verkehr teilnimmt.

66% aller Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Personen haben Fahrfehler der Fahrzeuglenkenden als Ursache. Dazu kommen nicht erkannte technische Mängel, unangepasste Fahrweise an schlechte Straßenver-hältnisse und die Witterung sowie fehlerhaftes Verhalten von Fußgängern - alles individuelle Fehler jeder/s Einzelnen.

Bauliche Maßnahmen, die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel oder technische Assistenzsysteme helfen bei der Reduzierung der Zahl der Verkehrsunfallopfer. Aber nur die ständige und verantwortungsvolle Mitwirkung des Einzelnen an einem sicheren, vorsichtigen und rücksichtsvollen Verkehrsverhalten ist der Schlüssel zum Erfolg. Dafür arbeiten wir!


Neue Angebote, Medien und Links

Übungsbögen Radfahrprüfung nachbestellen

Übungsbögen Radfahrprüfung nachbestellen

Berliner Grundschulen können ab sofort den achtseitigen Übungsbögen für die Radfahrprüfung (unveränderter Nachdruck des Übungsbogens der Deutschen Verkehrswacht - gesponsert von Zweirad-Stadler) bei uns nachbestellen. Mehr als 30.000 Stück sind über die Schulämter der Bezirke bereits verteilt worden. Die Nachbestellung von noch fehlenden Exemplaren oder für noch nicht bediente Schulen in freier Trägerschaft ist kostenfrei; eine Lieferung ist möglich, solange der Vorrat reicht.

Bestellung: Nutzen Sie das Kontaktformular am Ende dieser Seite und geben Sie die gewünschte Stückzahl und Lieferadresse an.

Flyer Elterninformation nachbestellen

Flyer Elterninformation nachbestellen

Die Berliner Grundschulen können den für die Eltern der Viertklässler entwickelte Flyer mit Informationen zur Radfahrprüfung jetzt bei uns nachbestellen. Gestaltet und gedruckt wurde er in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Familie sowie der Berliner Polizei.

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Banner+Aufkleber - Restposten kostenfrei

Banner+Aufkleber - Restposten kostenfrei

Von der Schulanfangsaktion 2020 sin noch Resteexemplare der Mesh-Banner (4 Meter breit, 1 Meter hoch) und der Busaufkleber (80 cm breit, 20 cm hoch) kostenfrei abzugeben, gerne auch als Vorrat für den Schulstart nach den Sommerferien, da derzeit unklar ist, ob es 2021 wieder eine Schulanfangsaktion geben wird.

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Verkehrssicherheit im Fokus

Jugendverkehrsschulen ab 19. Mai wieder für Schulklassen offen!

18.05. / Mit der morgen in Kraft tretenden Änderung der Berliner Infektionsschutzverordnungen erfolgt die Wiedereinführung des allgemeinen Präsenzbetriebs, u.a. in den Jugendverkehrsschulen. Voraussetzung für die Teilnahme am Lehr-, Betreuungs- und Prüfungsbetrieb für Lehrenden und Lernenden ist grundsätzlich ein negativer Test.
Zur Vorbereitung der Radfahrprüfung können die Übungsparcours der Jugendverkehrsschulen in halben Lerngruppen besucht werden. Terminabstimmungen für die Radfahrausbildung und die Radfahrprüfungen sind bitte mit den Mitarbeitenden der Jugendverkehrsschulen direkt vorzunehmen. Zu Radfahrprüfungen unter Pandemiebedingungen wurde von der Senatsbildungsverwaltung ein Informationsschreiben an alle Grundschulen und Schulen mit Sonderpädagogischen Förderschwerpunkt am 14. April 2021 versandt.

Autofahrer jagt Radfahrerin - Tausende Verfahren wegen Agression

10.05. / Der Newsletter "Tagesspiegel Checkpoint" meldet: "Zum Schluss schauen wir heute mal auf das, was Andreas Winkelmann, als 'Erster Oberamtsanwalt' in Berlin auf Verkehrsstraftaten spezialisiert, einen 'absoluten Standardfall' nennt: Ein 43 Jahre alter Autofahrer verfolgt eine 23-jährige Radfahrerin, drängt sie mit seinem BMW von der Fahrbahn und attackiert sie anschließend brutal auf dem Gehweg. Der Anlass für die Amoktat: Die Frau hatte den Autofahrer auf ein Fehlverhalten aufmerksam gemacht (passiert in Tempelhof)." Beim Tagesspiegel finden Sie einen ausführlichen Artikel dazu.

19 neue Dialog-Displays für mehr Sicherheit auf Reinickendorfer Straßen

07.05 / Durch die Installation der 19 neuen Dialog-Displays im Bezirk Reinickendorf werden zu schnell fahrende Kraftfahrer auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. Als Standorte wurden vor allem verkehrlich sensible Orte wie Kitas und Grundschulen ausgewählt. Die Geräte sind mit Solarpaneelen und Akkus ausgestattet, sodass kein Elektroanschluss erforderlich ist, und können nach Bedarf flexibel an andere Standorte versetzt werden. Für Anschaffung und Installation der Dialog-Displays hat der der Bezirk 100.000 Euro aus eigenen Mitteln investiert.

Kontrollen von Radfahrenden in Treptow – knapp 100 Verstöße an einem Tag

07.05. / Bei gezielten Kontrollen von Radfahrenden in Treptow mussten Mitarbeitende des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick vergangene Woche innerhalb weniger Stunden fast 100 Verstöße ahnden. Die meisten davon wegen des unerlaubten Befahrens von Gehwegen (zum Onlineartikel).

„Pakt für Verkehrssicherheit“ des Bundesministeriums für Verkehr

04.05. / Im Rahmen einer Videokonferenz mit mehreren hundert Teilnehmenden hat Bundesverkehrsminister Scheuer heute einen "Pakt für Verkehrssicherheit" vorgestellt. Das Papier schreibt jetzt, zum Ende der Legislatur-periode, die Wünsche zu einer idealtypischen Verkehrssicherheits-Zusammenarbeit aller Verwaltungsebenen, der Freien Träger / NGO und der Verkehrsteilnehmenden zusammen, ohne einen Konkretisierungsgrad zu erreichen, auf den sich ein Verband wie wir irgendwie berufen könnte. Erstaunlich auch, dass das Thema (Stand 06.05.21) nur auf den Unterseiten "Verkehrssicherheit" des BMVI erscheint und nicht einmal im Bereich "BMVI Aktuell" oder auf der Home.

Im Punkt IV "Umsetzung der Strategie durch Maßnahmen" sind 5 dürftige Punkte aufgeführt. Ein Punkt lautet "Im Rahmen dieses 'Pakts für Verkehrssicherheit' werden Maßnahmenprogramme zwischen Bund, Bundesländern, Kommunen, Verbänden oder weiteren öffentlichen und privaten Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit ressortübergreifend angestrebt." Es wird "angestrebt"... Das ist noch weniger als die verwaltungstypische Bemühenszusage und damit nichts. Das Papier des BMVI lässt uns ratlos zurück.

Öffnung der Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick

04.05. / Seit dem 01.05.2021 dürfen die Jugendverkehrsschule Treptow-Köpenick (und auch die Gartenarbeits-schule) wieder Unterrichtseinheiten für Schülerinnen und Schüler unter freiem Himmel anbieten. Das gilt ausschließlich für pädagogisch begleitete Maßnahmen, also z.B. die Radfahrausbildung im Rahmen des Unterrichts. Die Regelung gilt zunächst bis zum 16.05.2021. Für alle anderen Besuchergruppen sind die Einrichtungen leider weiterhin geschlossen.

Abgeordnetenhaus beschließt Auftrag zur Weiterentwicklung der Jugendverkehrsschulen

22.04. / Das Abgeordnetenhaus hat heute einen von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Antrag "Jugend-verkehrsschulen dauerhaft sichern, konzeptionell weiterentwickeln und ihre Arbeitsfähigkeit gewährleisten" beschlossen. Einerseits freuen wir uns natürlich immer über politische Aufmerksamkeit für die noch immer vernachlässigten Jugendverkehrsschulen. Andererseits enthält der Antrag keine Aufträge an den Senat über diejenigen hinaus, die spätestens seit 2018 durch ein umfassendes Gutachten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Entwicklungsziele bekannt wären. Selbst in der Koalitionsvereinbarung von 2016 waren die meisten Punkte des jetzt gefassten Beschlusses schon enthalten (Seite 40).

StVO: Regeln, neuen Bußgeldkatalog, Geldbußen, Strafen

16.04. / "Fehler werden teuer bestraft, aber der Führerschein wird nicht so oft einkassiert, wie befürchtet. Das ist die Zusammenfassung der Reform der Straßenverkehrsordnung (StVO-Novelle), auf die sich Verkehrsminister der Länder am 16.4.2021 mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geeinigt haben." Das schreibt Autobild und veröffentlicht eine Übersicht der wesentlichen Änderungen des beschlossenen Bußgeldkatalogs.
Die vollständige Übersicht des aktuell gültigen Bußgeldkatalogs finden Sie beim Kraftfahrt-Bundesamt.

Bilanz zu polizeilichen Verkehrssicherheitsaktionen im März

07.04. / Die Polizei Berlin setzte im März 2021 in der Verkehrssicherheitsarbeit den Fokus auf die Geschwindig-keitsüberwachung und damit verbunden auf die gezielte Feststellung von verbotenen Kraftfahrzeugrennen. Unter anderem wurden 73 Einsätze mit Handlasermessgeräten durchgeführt, bei denen 717 Überschreitungen festgestellt wurden. An 22 Einsatzorten wurden Radargeräte aufgestellt. Diese konnten 2.515 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit registrieren.
32 Personen nahmen alkoholisiert am Straßenverkehr teil (Höchstwert 3,2 Promille bei einem Autofahrer); 40 Fahrzeugführende standen unter dem Einfluss von Drogen. Insgesamt missachteten 447 Verkehrsteilnehmende das geltende Rotlicht, darunter 98 Kraftfahrzeugführende, 3 E-Scooter-Führende und 345 Radfahrende. Viele weitere Details und festgestellte Delikte finden sich in der Mitteilung der Polizei Berlin.

54 weitere Fahrradstreifen der Berliner Polizei

29.03. / Offiziell vorgestellt wurden heute weitere 54 Polizeikräfte aus 4 Direktionen, die die derzeit 34 Beamtinnen und Beamten der Fahrradstaffel der Direktion City unterstützen. Die Hauptaufgabe ist die Überwachung des Straßenverkehrs mit ganz überwiegendem Bezug zum Radfahren, wie z.B. das verkehrswidrige Befahren von Gehwegen oder das Verhalten von Kraftfahrenden beim Rechtsabbiegen. Leider gibt es in der offiziellen Mitteilung keinen Hinweis darauf, dass es sich um zusätzliches Personal handelt - die Polizisten werden vermutlich anderswo fehlen.
06.04./ Dazu meldet der Tagesspiegel Checkpoint: "Nur einsatzbereit ist die Zweiradeinheit nicht: Die Polizei bestätigte auf Checkpoint-Anfrage, dass an den neuen Dienstfahrrädern „technische Probleme an den Kurbeln der Räder“ bestehen, der Hersteller sei kontaktiert. „Kolleginnen und Kollegen deren Bedarfe nicht gedeckt werden können, werden ihre Streifentätigkeiten zu Fuß oder mit einem Fahrzeug durchführen“, teilte eine Sprecherin mit. Die neue Fahrradstaffel, voll auf dem Laufenden".

Jugenverkehrsschulen weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen

12.03. / Die Berliner Jugendverkehrsschulen sind weiterhin aufgrund der vom Senat erlassenen Coronaschutzverordnung geschlossen, obwohl das Fahrradfahren im Freien sicherlich ein geringeres Ansteckungsrisiko aufweist als der Unterricht im Klassenraum. Schulen weichen inzwischen auf ihre Freiflächen aus (auf denen es weder Ampel noch Verkehrszeichen gibt) oder üben in den Straßenraum (gefährlich, wenn das nicht gut im Schulalltag eingeübt ist). Die meisten Schulen müssen jedoch auf die praktische Radfahrausbildung verzichten. Das ist keine Werbung für das Radfahren und kein Beitrag für die Verkehrssicherheit. Wir fordern eine schnelle Änderung der Senatsverordnung!

Berliner Förder­pro­gramm für Abbiegeassistenzsysteme wird ausgeweitet

11.03. / Das Berliner Förderprogramm für Abbiegeassistenzsysteme wird ab dem 12.03.21 auch für Abbiegeassistenten ohne Kamera-Monitor geöffnet. Bisher waren nur Systeme förderfähig, die über ein Kamera-Monitor-System inklusive optisches oder akus­tisches Warnsignal verfügen. Eine Zulassung durch das Kraftfahrt­bundesamt ist weiterhin erforderlich. Mit der Anpassung des Programms wird dem Umstand Rechnung getragen, dass auch anderweitige Systeme in punkto Sicherheit den Kamera-Monitor-Systemen mindestens ebenbürtig sind (zur Pressemitteilung).

Senat beschließt Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr 2030 (StEP MoVe)

02.03. / Der Senat hat heute den neuen Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr 2030 (StEP MoVe) verabschiedet. Der StEP MoVe definiert, beschreibt und konkretisiert als verkehrsträger- und themenübergreifendes Planwerk für Berlin die strategische Leitlinie und den künftigen Handlungsbedarf der Verkehrspolitik des Senats. Zur Verkehrssicherheit gibt es darin verstreut einige Aussagen, die aber kein Gesamtbild ergeben. Dazu müsste das Verkehrssicherheitsprogramm von 2014 evaluiert (vieles daraus ist bis heute nicht erfüllt worden) und weiterentwickelt werden.

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